Initiative Antisemitismuskritik & Theater

Das Institut für Neue Soziale Plastik ist ein Zusammenschluss von antisemitismuskritischen und jüdischen Künstler*innen. Seit 2015 entwickelt es künstlerische Projekte aus jüdischen Perspektiven zu jüdischer Gegenwart, Erinnerungskultur und Antisemitismus. Mit der Gründung der „Initiative Antisemitismuskritik & Theater“ ruft es gezielt ein Netzwerk für Theaterschaffende ins Leben, bei dem auch wir als Junges Theater Augsburg uns beteiligen.

Am 28. und 29. Juni 2026 stehen am Staatstheater Augsburg und in unserem Räumen Vernetzungs- und Austauschformate für Theaterleute aus freien Gruppen, Stadt- & Staatstheatern und Verbänden im Mittelpunkt.

Stella Leder, Vorstand des Instituts für Neue Soziale Plastik:

„Antisemitismus, ob tradiert oder in zeitgenössischem Gewand, macht auch vor der Theaterwelt nicht halt. Umso ermutigender ist es, dass wir mit unseren Kooperationspartnern ein antisemitismuskritisches Netzwerk für die Darstellenden Künste gründen. Auf Bühnen wird immer auch ein Weltverständnis verhandelt, das prägend ist. Mit der Initiative Antisemitismuskritik & Theater wollen wir einen wirksamen Impuls gegen den Hass setzen.“


Antisemitismus hat am Jungen Theater Augsburg keine Bühne!

Unser Einsatz gegen Judenhass geht deutlich über politische Statements hinaus. Neben der Beteiligung an der “Initiative Antisemitismuskritik & Theater” arbeiten wir derzeit an einer deutsch-israelischen Koproduktion.