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besonders empfohlen
5. bis 7. Jgst.

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Wahrheit oder Wackelpudding

Mobiles Theaterstück zum Umgang mit Verschwörungserzählungen

Fotos: Frauke Wichmann


„Wahrheit oder Wackelpudding” beschäftigt sich auf zwei Ebenen mit dem Thema Verschwörungserzählungen. Es erforscht, was dahintersteckt, stellt Fragen und legt Funktionsweisen offen. Auf spielerische Art und Weise wird deutlich gemacht, wie allgegenwärtig Verschwörungsnarrative sind und wie subtil der Einstieg sein kann.


Pia und Junis – die beiden besten Freund*innen gehen in dieselbe Klasse, verbringen ihre ganze Freizeit miteinander und können über alles reden. Zumindest war das bisher so, aber jetzt ist etwas anders … Seit der Unterricht nur noch über die neuen Tablets der Schule läuft, keimt in Pia der Verdacht, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht. Während sie bald immer tiefer in den Sog von Überwachungstheorien und Datenklau gerät, verliert Junis zunehmend das Interesse. Wichtiger ist ihm seine persönliche Entwicklung: mehr Sport, neue Freunde und möglichst viele Follower auf Social Media. Er sehnt sich nach Bestätigung und Zugehörigkeit. Aber zu welcher Gruppe möchte Junis eigentlich dazugehören? Auch er stößt schnell auf Verschwörungserzählungen im Internet, mit denen besonders junge Männer immer öfter konfrontiert werden, Stichwort „Manosphere“! Beide verfangen sich immer mehr in ihrer eigenen Wahrheit und verlieren dabei zunehmend den Bezug zu ihrer Umwelt und zueinander.

Die zweite Ebene des Stücks betrachtet die Situation mit mehr Abstand: Der Live-Podcast Wahrheit oder Wackelpudding greift die Geschichte von Pia und Junis auf, prüft und durchleuchtet sie. Was ist tatsächlich wahr und was ist einfach nur Wackelpudding? Wie gehe ich damit um, wenn eine mir nahe Person plötzlich eine andere Wahrheit glaubt? Wie funktionieren Verschwörungserzählungen? Welche Rolle spielt Social Media dabei?

Zum Schluss fragen wir: Hat die Freundschaft von Pia und Junis trotz aller Schwierigkeiten noch eine Chance?


Illustration: Nontira Kigle


Regisseurin Momo Mosel und ihr Team entwickelten das Stück in engem Austausch mit verschiedenen Schulklassen der fünften Jahrgansstufen aus dem Augsburger Raum, insbesondere der Theaterklasse des Holbein Gymnasiums. Darüber hinaus steht das Team im fachlichen Austausch mit der Fachstelle Radikalisierungsprävention aus dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und den Beauftragten für Demokratie und Toleranz des Staatlichen Schulwesens Bayern. Auch deren Erfahrungen und Expertise fließen in diese Stückentwicklung ein.


Das „Wahrheit oder Wackelpudding“-Paket besteht aus drei obligatorischen Teilen:

  1. Lehrer*innenfortbildung (90 Min.), Termin per Videokonferenz:
    20.10.2026: 16:00–17:30 Uhr

  2. Impulstheaterstück inkl. anschließendem Nachgespräch, mobile Produktion für Schulen in der Schulturnhalle (90 Min.)

  3. Workshop für die Schüler*innen (90 Min.)

Buchungsinformationen für interessierte Schulen


Schul- und Gruppentermine (10 Uhr),
nur mobil auf Anfrage buchbar

Generalprobe / Probesichten
Do. 17.09., 16 Uhr – nach Voranmeldung

Premiere
Fr. 18.09. – nicht öffentlich

Oktober
Do. 22.10.
Fr. 23.10.
Mo. 26.10.
Di. 27.10.
Mi. 28.10.

November
Mo. 9.11.
Mo. 16.11.
Do. 19.11.
Mo. 23.11. – nur für Schulen in München buchbar
Di. 24.11.
Mi. 25.11.
Do. 26.11.
Fr. 27.11.

Termine für 2027 werden in Kürze veröffentlicht.


Regie: Momo Mosel
Spiel: Mario Högemann, Carmen Yasemin Ipek
Musik: Niklas Handrich
Bühne & Kostüm: Ines Bartl
Regieassistenz: Iris Schmidt
Workshopkonzept: Esther Aust, Harald Volker Sommer
Technik: Richard Richter, Kilian Bühler
Grafik & Illustration: Nontira Kigle

Darüber hinaus beteiligt:

Bannerdesign (Podcast): Thomas Bögle
Stimmen: Michael Amelung, Isabell Fischer, Enrique Fiß, Maximilian Gehrlinger, Niklas Handrich, Antonia Jungwirth, Katharina Elisabeth Kram, Anna M. Krestl, Martin Maecker, Max Mehlhose-Löffler, Kai Wido Meyer, Pauline Rénevier, Julian Ricker, Katharina Schmirl, Lorraine Toepfer

Aufführungsrechte: Junges Theater Augsburg


Diese Produktion im Bereich der Radikalisierungsprävention entstand im Austausch mit der Zielgruppe und mit vielen Expert*innen. Herzlichen Dank für die Zusammenarbeit.

In Kooperation mit:

Theaterklasse des Holbein-Gymnasiums, Augsburg

Unterstützt von:

Gefördert von:


Das Junge Theater Augsburg wird institutionell vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, von der Stadt Augsburg und vom Bezirk Schwaben gefördert.